Neuer Rekord in der Datenverarbeitung

Von Alex (admin), 4. August 2010 10:16

Die Terabyte-Schallgrenze ist gefallen. Zum ersten mal ist es einem Computersystem gelungen, 1000 Gigabyte an Daten innerhalb einer Minute zu verarbeiten. Das sind eine Million Gigabyt, oder zum besseren Verständnis; der Inhalt von 1422 CDs’! Das benutzte System bestand aus 52 Servern mit einem optimierten Rechen-Algorithmus. Gelungen ist dies im Rahmen des “Sort Benchmark”-Wettbewerbs, dessen Ziel es ist, die Leistungsfähigkeit von Computern zu erhöhen. In diesem Wettbewerb wurde auch getestet, wie schnell man eine Billion Datensätze sortieren kann. Ganze 172 Minuten brauchten die Besten dafür – ein neuer Weltrekord. Gesponsert und organisiert wird dieser Wettbewerb von der Universität von Californien, San Diego. Leiter des Projektes ist Amin Vahdat, der erklärt; “Wenn eine große Firma eine Abfrage über alle ihre verkauften Produkte laufen lassen will, kann dies ein Sortieren eines Datenblocks von mehreren Petabytes (Millionen Terabyte) erfordern, und dieser wächst jeden Tag um viele Gigabyte”. Hierbei kommt es oft zu Verzögerungen, die die Arbeit beeinträchtigen. Deshalb ist es so wichtig, die Rechenkapazität der Computersysteme zu maximieren. Das Ziel nach diesem Wettbewerb ist es jetzt, die Bedingungen, die die Teilnehmer für diesen Wettbewerb optimierten, auf die normalen Systeme zu übertragen, um die Leistungen auch für alltägliche Sortierprobleme der Rechner zu erhöhen.

1,4 Millionen GMX-Nutzer kommen nicht an Emails

Von Alex (admin), 3. August 2010 21:13

Wie zahlreiche Internet-Dienste berichten, ist es beim Freemail-Anbieter GMX zu einer technischen Panne gekommen. Von den insgesamt 14 Millionen Accounts konnten knapp zehn Prozent nicht erreicht werden, also rund 1,4 Millionen Postfächer.

Seit halb fünf nachmittags ist wieder jedes Postfach erreichbar teilte GMX mit. Zu den Gründen des Ausfalls wollte der Anbieter keine Stellung nehmen. Auf der Webseite von GMX sucht man vergeblich nach einer Stellungnahme.

Schutz: Gesichtserkennung am PC

Von Alex (admin), 27. Juli 2010 19:56

Blink heißt der neue digitale Türsteher für ihren PC. Er soll zukünftig nicht nur das lästige Eintippen des Passwortes beim Hochfahren des Computers ersetzen, seine Nutzung erhöht auch die Sicherheit, dass kein Fremder Zugriff auf die eigenen Daten bekommt. Dafür braucht es nur eine Web-Kamera und die Freeware Blink.

Nach Anmeldung wird man aufgefordert, sein Gesicht aus mehreren Blickwinkeln aufzunehmen. Diese Gesichtserkennung verknüpft das Programm anschließend mit dem Passwort. Startet man den PC neu, muss kein Passwort mehr eingegeben werden. Allerdings ist es nötig, dass man beim Hochfahren des Gerätes kurz in die Kamera schaut. Ob sich daraus tatsächlich eine Zeitersparnis ergibt, hängt wohl von der Geschwindigkeit des Rechners ab. Sollte es sich ausschließen lassen, dass hierbei mit Fotos getrickst werden kann, ist es auf jeden Fall eine Erhöhung der Sicherheit.

Gefährlicher Virus aus Slowenien

Von Alex (admin), 23. Juli 2010 14:00

Ein neuer, extrem gefährlicher Internetvirus, wurde jetzt in Slowenien entwickelt und eingesetzt. Die slowenische Polizei ermittelt mit Unterstützung des FBI gegen drei junge Slowenen. Die Verdächtigen sind alle unter 25 Jahre alt und haben eine Ausbildung zum Informatiker abgeschlossen. Mit Hilfe des Virus verschafften sie sich Zugang zu Kreditkarten und Passwörtern. Dafür infizierten sie über 13 Millionen Computer mit ihrem Virus, darunter auch zahlreiche US-Firmen und mehr als 40 Banken. Nach Angaben des slowenischen Fernsehsenders 24ur, verkauften sie den Virus auch an spanische Computerhacker, die ihn ihrerseits weiter verbreiteten. Wie groß der entstandene Schaden ist, konnte noch nicht abschließend bestimmt werden.

Roter Knopf fürs Internet?

Von Alex (admin), 19. Juli 2010 17:14

Für heftige Diskussionen in der Netzcommunity, sorgte derzeit eine Debatte im US-Senat. Dort wird über die Möglichkeit beraten, einen Ausschalt-Knopf für das gesamte Internet für „Notfälle“ dem jeweiligen Präsidenten zur Verfügung zu stellen. Erschreckend dabei ist, dass sich in dieser Frage ausnahmsweise die linke und die libertäre Rechte einig sind.

Sinn des vorgelegten Gesetzentwurfs soll es sein, das Internet vor ausländischen Hackern zu schützen. Das bei einem Abschalten durch den Präsidenten genau das Selbe passiert, wovor man sich schützen will, lässt die Idee wenig sinnvoll erscheinen. Allerdings lässt sich durch solch eine Maßnahme, die Verbreitung brisanter Informationen unterbrechen, bis andere Maßnahmen zu ihrer Unterdrückung getroffen werden konnten. Technisch wäre ein solcher Ausschalt-Knopf durchaus möglich. Hoffen wir, dass es der amerikanischen Regierung nicht gelingt, dieses Gesetz durchzusetzen. Sonst, dass ist wohl klar, dürfte die Diskussion auch ganz schnell nach Europa übergreifen.