Megaupload vom Netz genommen

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Der Filehosting-Service “Megaupload.com” wurde jetzt, wie “Spiegel-Online” berichtete, durch US-amerikanische Behörden, wegen des Verdachts auf Urheberrechtsverletzungen, vom Netz genommen. Die gegen das Internet-Portal ermittelnde Staatsanwaltschaft beklagt einen durch “Megaupload.com” entstandenen Schaden in Höhe von 500 Millionen Euro, die der Unterhaltungsindustrie verloren gegangen sein soll. Auf der Seite von “Meaupload” konnten User nach Belieben ungeprüfte Dateien hochladen und zur Weiterverbreitung frei geben. Da die Nutzer ebenfalls keine überprüfbaren Daten angeben mussten, befanden sich angeblich auf den Servern des Internetportals in großer Menge illegale Dateien, wie Filme, Musik, oder Spiele. Dem Gründer des Portals, Kim Schmitz, wird vorgeworfen, bewusst Urheberrechtsverletzungen in Kauf genommen zu haben. Außerdem wird wegen des Verdachts auf Geldwäsche gegen den den als “Kim Dotcom” bekannten Inhaber ermittelt. “Megaupload” bestreitet die Vorwürfe und bezeichnete die Klage wegen Urheberrechtsverletzung als “grotesk übertrieben”. Die auf den Servern des Unternehmens gespeicherten Daten seien überwiegend legal. Als Reaktion auf die Abschaltung des Servers legte die Hacker-Gruppe “Anonymus” die Webseite des amerikanischen Justizministerium lahm.

Wikipedia offline

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Das Online-Portal “Wikipedia”, hat aus Protest gegen die US-amerikanischen Gesetzespläne gegen Internetpiraterie, viele englischsprachigen Seiten des Online-Lexikon für 24 Stunden aus dem Internet genommen, beziehungsweise die betreffenden Seiten schwarz gefärbt und mit einem Aufruf an alle User, die Einführung dieses Gesetzes zu verhindern. Mit Slogans wie “Sagt dem Kongress: Bitte zensiert das Netz nicht.” und “Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor”, macht Wikipedia auf die Gefahren einer Internet-Zensur aufmerksam. Kritisiert werden zwei Gesetzesentwürfe, über die derzeit im US-Kongress abgestimmt wird. Stimmen die Abgeordneten dafür, kann die amerikanische Regierung zukünftig schwarze Listen für Internetseiten erstellen und diese vom Netz nehmen. Kritiker befürchten, dass dies zu einer politischen Zensur führen könnte, die nur schwer demokratisch zu kontrollieren ist. Neben Wikipedia haben sich auch die Gründer von Google, Yahoo und Twitter in einem offenen Brief an die Regierung gewandt und die Verabschiedung des Gesetzes als Gefahr für die Demokratie kritisiert.

Ältere agieren immer häufiger in sozialen Netzwerken

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Immer mehr entdecken inzwischen auch ältere Semester die Online-Netzwerke für sich. Rund sechzig Prozent der über 50-jährigen Deutschen, sind mittlerweile bei Facebook, Twitter, MeinVZ, oder einer anderen Community gemeldet. Von den über 65-Jährigen sind es immerhin noch 40 Prozent, die regelmäßig online in Netzwerken surfen. “Senioren erkennen zunehmend die Vorteile des Internets für ihr soziales Leben”, glaubt der Präsident von Bitkom, Dieter Kempf. Dadurch bieten sich vielen älteren Menschen auch die gern genutzte Möglichkeit, den Kontakt zu alten Schulfreunden, oder aus den Augen verlorener Bekannter wieder herzustellen. Das am häufigsten frequentiere Online-Netzwerk bei über 50-Jährigen, sind mit 32 Prozent “Facebook”, mit 28 Prozent “Stayfriends” und mit 18 Prozent “Wer kennt wen”. Von den dort angebotenen Funktionen nutzen Ältere am liebsten den Mail-Tausch, das Chatten und das verschicken von privaten Fotos. Befragt für diese Studie wurden circa 1000 Internetnutzer zwischen 14 und 69 Jahren, von denen 700 regelmäßig soziale Netzwerke nutzten.

Mit Kinder sicher ins Internet

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Das Internet ist nicht nur voller interessanter und abwechslungsreicher Anregungen für Kinder, sich sicher darin zurecht zu finden, ist auch in den wenigen Jahren seit seiner Einführung für Schulkinder schon eine notwendige Voraussetzung geworden. Allerdings birgt die Freiheit die das Netz bietet auch viele Gefahren. Um diese zu minimieren, hat das Familienministerium jetzt den “Dialog Internet” gestartet, dessen Ziel es ist, Kindern die Kompetenz zu vermitteln, sich vor diesen Gefahren zu schützen. Familienministerin Kristina Schröder will außerdem die Einflussmöglichkeiten der Eltern stärken und Rahmenbedingungen für kindgerechte Surfräume schaffen. Erste geschützte Surfräume, die für Kinder reserviert sind, gibt es bereits bei der Kindersuchmaschine “Blinde Kuh”, oder dem Portal “fragFinn”. Auf der Webseite “Surfen ohne Risiko” können Eltern eine Startseite für ihr Kind erstellen mit Angeboten, die auf die Interessen des Kindes zugeschnitten sind. Das Familienministerium will jetzt mit einer Informationskampagne Eltern über die bestehenden Möglichkeiten und Funktionen von Kinderschutzsoftware informieren. Familienministerin Schröder weißt jedoch auch darauf hin, dass Programme wie diese die Eltern nicht aus der Pflicht entlassen, die Internet-Aktivitäten ihres Kindes zu prüfen und vor allem, die Kinder auf die verschiedenen Gefahren die ihnen dort begegnen aufmerksam zu machen. Wichtig ist das sie lernen, keine privaten Daten, wie Klarname, Adresse oder Telefonnummer heraus zu geben. Auch sollte ihnen beizeiten beigebracht werden, dass im Internet Beiträge unter Umständen jahrelang stehen bleiben und heute witzig erscheinende Fotos und Texte in ein paar Jahren recht peinlich werden können. Für den Fall das Kinder, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim surfen belästigt, oder gedemütigt werden, soll ein Notfallbutton auf von ihnen besuchten Seiten installiert werden, der eine Nachricht an ein Internet-Kinderschutzzentrum sendet, welches die gemeldeten Inhalte prüft und gegebenenfalls Maßnahmen einleitet.

Voll im Trend – Man kauft online

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Die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. in München hat gemeinsam mit dem Online-Verkaufsportal Ebay, in einer repräsentativen Verbraucherumfrage festgestellt, dass in Deutschland immer häufiger auch Geschenke über das Internet gekauft werden. Rund ein Drittel aller Tablet- und Smartphone-Besitzer haben angegeben, ihre Geschenke auch online, über ihre Handys und Tablets kaufen zu wollen. Von der Gruppe der 30 bis 49-Jährigen, nahmen sich dies sogar über 38 Prozent vor. Durchschnittlich 200 Euro sind die Befragten bereit, für online gekaufte Geschenke auszugeben. Am beliebtesten sind dabei Bücher, die von 53 Prozent aller Tablet- und Smartphone-Besitzer als Geschenk geplant sind. 43 Prozent wollen außerdem elektronische Medien und 39 Prozent Unterhaltungselektronik über das Internet bestellen. Noch immer gibt es größere Differenzen im Einkaufsverhalten von Männern und Frauen. Während Frauen mit rund 60 Prozent vorzugsweise Bücher und 47 Prozent von ihnen Kleidung und Schmuck online erwerben, tun dies nur rund 46 Prozent der Männer. Um Online-Usern das sichere einkaufen im Netz zu erleichtern, hat die VERBRAUCHER INITIATIVE e.V. gemeinsam mit EBay den “Smart Shopping Guide” veröffentlicht, einen Ratgeber mit Tipps und Tricks der helfen soll, sich sicher immer Angebotsdschungel zurecht zu finden.

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