Mit Kinder sicher ins Internet

Von , 21. Dezember 2011 15:54

Das Internet ist nicht nur voller interessanter und abwechslungsreicher Anregungen für Kinder, sich sicher darin zurecht zu finden, ist auch in den wenigen Jahren seit seiner Einführung für Schulkinder schon eine notwendige Voraussetzung geworden. Allerdings birgt die Freiheit die das Netz bietet auch viele Gefahren. Um diese zu minimieren, hat das Familienministerium jetzt den “Dialog Internet” gestartet, dessen Ziel es ist, Kindern die Kompetenz zu vermitteln, sich vor diesen Gefahren zu schützen. Familienministerin Kristina Schröder will außerdem die Einflussmöglichkeiten der Eltern stärken und Rahmenbedingungen für kindgerechte Surfräume schaffen. Erste geschützte Surfräume, die für Kinder reserviert sind, gibt es bereits bei der Kindersuchmaschine “Blinde Kuh”, oder dem Portal “fragFinn”. Auf der Webseite “Surfen ohne Risiko” können Eltern eine Startseite für ihr Kind erstellen mit Angeboten, die auf die Interessen des Kindes zugeschnitten sind. Das Familienministerium will jetzt mit einer Informationskampagne Eltern über die bestehenden Möglichkeiten und Funktionen von Kinderschutzsoftware informieren. Familienministerin Schröder weißt jedoch auch darauf hin, dass Programme wie diese die Eltern nicht aus der Pflicht entlassen, die Internet-Aktivitäten ihres Kindes zu prüfen und vor allem, die Kinder auf die verschiedenen Gefahren die ihnen dort begegnen aufmerksam zu machen. Wichtig ist das sie lernen, keine privaten Daten, wie Klarname, Adresse oder Telefonnummer heraus zu geben. Auch sollte ihnen beizeiten beigebracht werden, dass im Internet Beiträge unter Umständen jahrelang stehen bleiben und heute witzig erscheinende Fotos und Texte in ein paar Jahren recht peinlich werden können. Für den Fall das Kinder, trotz aller Vorsichtsmaßnahmen beim surfen belästigt, oder gedemütigt werden, soll ein Notfallbutton auf von ihnen besuchten Seiten installiert werden, der eine Nachricht an ein Internet-Kinderschutzzentrum sendet, welches die gemeldeten Inhalte prüft und gegebenenfalls Maßnahmen einleitet.

Antwort hinterlassen