Nach Angaben des irischen Marktforschungsunternehmen “StatCounter”, nutzen aktuell 41,66 Prozent der User den Internet-Explorer, 26,79 Prozent “Firefox” und bereits 23,62 Prozent den neuen Browser von Google “Chrome“. Damit hat der noch ziemlich junge Google-Browser fast den bisher beliebtesten Browser “Firefox” eingeholt. Allein seit Januar dieses Jahres verdoppelte sich die Zahl der Chrome-Nutzer. Das Marktforschungsunternehmen geht davon aus, dass der Vorsprung von Firefox bis Ende des Jahres verschwunden sein und Chrome der nach dem Internetexplorer am häufigsten genutzte Browser wird. Nicht einkalkuliert werden können allerdings die neuen Funktionen die Firefox noch für dieses Jahr angekündigt hat. Die Marktbeherrschung durch den Internetexplorer ist ausschließlich auf die Vorinstallierung dieses Browsers durch Microsoft zurück zu führen. Trotz etlicher Verbesserungsversuche in den vergangenen Monaten, kann der IE sicherheitstechnisch und in der Geschwindigkeit weder mit Firefox, noch mit dem Chrome mithalten.
Blink heißt der neue digitale Türsteher für ihren PC. Er soll zukünftig nicht nur das lästige Eintippen des Passwortes beim Hochfahren des Computers ersetzen, seine Nutzung erhöht auch die Sicherheit, dass kein Fremder Zugriff auf die eigenen Daten bekommt. Dafür braucht es nur eine Web-Kamera und die Freeware Blink.
Nach Anmeldung wird man aufgefordert, sein Gesicht aus mehreren Blickwinkeln aufzunehmen. Diese Gesichtserkennung verknüpft das Programm anschließend mit dem Passwort. Startet man den PC neu, muss kein Passwort mehr eingegeben werden. Allerdings ist es nötig, dass man beim Hochfahren des Gerätes kurz in die Kamera schaut. Ob sich daraus tatsächlich eine Zeitersparnis ergibt, hängt wohl von der Geschwindigkeit des Rechners ab. Sollte es sich ausschließen lassen, dass hierbei mit Fotos getrickst werden kann, ist es auf jeden Fall eine Erhöhung der Sicherheit.
Die amerikanische Internetfirma Google hat sich entschieden, zukünftig nicht mehr das Betriebssystem von Windows einzusetzen. Als Grund wurde die zu geringe Sicherheit des Betriebssystems genannt. Dazu kommt, dass Windows das bevorzugte Ziel von Hackern ist, da es am häufigsten genutzt wird. Ein sehr umfangreicher Hackerangriff auf China hatte den Ausschlag für diesen Entschluss gegeben. Ein Angestellter von Google hatte der Zeitung „Finanzial Times“ verraten, das die Firma die Nutzung des Windows-Systems langsam auslaufen und auf andere Produkte umstellen lässt. Dabei hat Google die Wahl zwischen dem Macintosh-System OS X von Apple oder dem freien Betriebssystem Linux.
Betriebssystem-Hersteller und Marktführer Microsoft bietet zur neuen Office Version 2010 eine kostenlose 60-Tage Testversion an. Die Software ist für 60 Tage in vollem Umfang zu testen und kann ab sofort auf der Webseite von Microsoft kostenlos heruntergeladen werden. Man muss für den Download lediglich bei Hotmail angemeldet sein oder dem MSN Messanger. Weiterhin ist es auch möglich mit der Windows Live ID den Download zu starten.
Die neue Software der Büro-Lösung von Microsoft liefert unter dem Namen “Office 2010 Professional Plus” verbesserte Versionen von Word, Excel, Power Point, OneNote, Access, outlook und einigen weiteren Programmen.
Beim Installieren der Software ist wichtig zu wissen, dass alte Versionen überschrieben werden, also nicht parallel zur neuen Version nutzbar sind.
Der Anteil der Internet-Nutzer, die mit dem Internet-Explorer von Microsoft durchs Internet surfen, ist weiter gesunken. Die meisten Abwanderer nutzen den von Google bereitgestellten Browser Chrome. Google machte ein Plus von 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat wie Chip Online berichtet.
Demnach verlor Microsoft 0,7 Prozent und haben nur noch einen Anteil von unter 60 Prozent – Minusrekord.
Immer wieder hat Microsoft mit Sicherheitslücken zu kämpfen, die das Image verschlechtern. Dagegen sind Browser wie Chrome oder Opera stabiler und schneller. Microsoft versucht mit dem Internet-Explorer der Version 9 an Schnelligkeit hinzu zu gewinnen.
Ein weiterer Konkurrent mir einem Marktanteil von rund 25 Prozent ist der Mozilla Firefox.