Category: Schutzprogramme

GData mit BankGuard für sicheres Onlinebanking

Von , 26. November 2011 12:26

53 Prozent aller deutschen Internet-User nutzen bereits ihren PC für Online-Banking, obwohl fast 46 Prozent dieses für unsicher hält. Drei Prozent der Online-Banking-Nutzer erlitten im vergangenen Jahr finanzielle Verluste durch fremden Missbrauch ihrer Bankkarte. “G Data” hat jetzt eine neue Software entwickelt, die Bankkunden besser vor Attacken von sogenannten Banking-Trojanern schützen soll. Das Programm “BankGuard” erkennt Änderungen die von Trojanern im Browser vorgenommen werden und löscht die als fehlerhaft erkannte Dateien. Zusätzlich erstellt das Programm einen digitalen “Fingerabdruck” des Trojaners, so dass dessen “Schädlingsfamilie” identifiziert werden kann. Etwa 20 Euro soll die zusätzliche Software kosten. Dafür verspricht G Data allerdings auch einen 100-prozentigen Schutz. Ob es funktioniert, muss jedoch die Praxis zeigen.

Sicherheitsexperten besorgt über möglichen Stuxnet-Nachfolger

Von , 31. Juli 2011 16:38

IT-Experten der US-amerikanischen Regierung haben sich jetzt öffentlich für mehr Schutz von Industrieanlagen gegen Hackerangriffe ausgesprochen. Sie befürchten, dass aus dem im Internet veröffentlichten Wurm-Code des “Stuxnet”, neue Varianten entwickelt werden könnten, um Schäden an sensiblen Einrichtungen anzurichten. Bekannt wurde der Stuxnet durch seinen Einsatz in einer iranischen Urananreicherungsanlage. Das Unternehmen “Reverse Engineering” veröffentlichte anschließend den Code von Stuxnet im Internet, wo er auch für Hacker als Grundlage für weitere, ebenso gefährliche Würmer dienen könnte. Sicherheitsexperten fürchten deshalb um die Sicherheit wichtiger Anlagen, deren Ausfall die Sicherheit des Landes gefährden könnten. So ergab zum Beispiel eine Untersuchung der Firma “McAfee”, dass die Computersysteme fast 60 Prozent aller Stromversorger Deutschlands mit Stuxnet infiziert waren.

Jeder dritte Nutzer kämpft mit Viren und Co.

Von , 9. Februar 2011 09:51

Circa 30 Prozent aller Internetnutzer in Europa, haben im vergangenen Jahr Viren, Würmer oder Trojaner auf ihrem PC gefunden. In Deutschland liegt der Anteil zwar ein wenig unter dem europäischen Durchschnitt, aber mit 22 Prozent ist auch hier noch immer jeder fünfte User betroffen. Dadurch können nicht nur Daten vernichtet werden, auch die gesamte PC-Aktivität der betroffenen Nutzer kann so an Dritte weiter geleitet werden. In vier Prozent der im vergangenen Jahr bekannt gewordenen Fälle, lag außerdem eine erhebliche Verletzung der Privatsphäre vor, wie zum Beispiel die unerlaubte Weiterverbreitung privater Fotos oder Mails. Drei Prozent aller Nutzer hatten aufgrund von Phishing finanzielle Einbusen zu erleiden. Allerdings haben in Deutschland auch nur 88 Prozent aller Internetnutzer eine Sicherheitssoftware installiert – europaweit circa 84 Prozent. Gegen Pishing oder Pharming schützen diese zwar kaum, aber zumindest das unbemerkte Ausspionieren kann durch ein Sicherheitsprogramm verringert werden.

Schutzprogramm sollten daher für jeden PC-Nutzer essentiel sein.

EU probt Hacker-Abwehr

Von , 7. November 2010 16:49

Mit der Übung “Cyber Europe 2010“, hat die Europäische Union zum ersten Mal die mögliche Abwehr einer Großattacke aus dem Internet geprobt. 27 EU-Mitgliedstaaten und drei weitere europäische Länder beteiligten sich daran. Dabei unterbrachen engagierte Hacker die Internetverbindungen zwischen den am Test teilnehmenden Ländern und die jeweils zuständigen Behörden mussten den kompletten Zusammenbruchs des Netzes verhindern. Dabei handelte es sich allerdings um eine reine Trockenübung, in die reale öffentliche Einrichtungen nicht integriert waren. In Deutschland waren die Bundesnetzagentur und das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik an diesem Testlauf beteiligt. In Zukunft will die Europäische Union auch mit der NATO zusammen arbeiten, um Angriffen auf das Internet besser begegnen zu können. Inzwischen sind Behörden und Wirtschaft so eng mit dem Internet verknüpft, dass Cyber-Attacken als kriegerische Handlung gegen einen Staat eingestuft werden. Deshalb ist die Abwehr dieser Hacker-Angriffe auch Teil der Militärstrategie der EU geworden.

Vor Internetangriffen kann man sich schützen

Von , 19. Oktober 2010 19:42

Laut einer Umfrage des Branchenverbandes Bitkom sind hunderttausende Computer schutzlos den Internetangriffen ausgeliefert. Zum Auftakt der Computersicherheitsmesse IT-SA in Nürnberg beklagt der IT-Verband Bitcom: “Rund ein Fünftel der Internetnutzer ist noch immer ohne Virenschutz unterwegs.” Dabei ist es mittlerweile für jeden Nutzer, egal welche Computerkenntnisse vorliegen, sehr einfach einen Virenschutz auf dem Computer zu installieren und sich gezielt gegen Cyberkriminelle zu wehren. Auf der Messe werden 303 Aussteller ihre Lösungen vorgestellen, wie man die Rechner sicherer machen kann. Die IT-SA läuft noch bis zum Donnerstag und kann mit einem Eintagesticket für 24 Euro besucht werden.

Wichtige Software für den PC gibt es hier.